Aqueron, die dunkle Plage
Die Welt bricht, sie bricht, unter einem Himmel ohne Sonnenaufgang. Aus dem ertrinkenden Herzen eines von Verzweiflung verwundeten viktorianischen Englands taucht die Figur von Walter Stewart auf, einem jungen Gelehrten, der davon träumte, die Wissenschaft zu erobern ... und am Ende den Abgrund herausforderte. Die dunkle Plage, eine Geißel ohne Gesicht und Gnade, hat die Toten mit goldenen Augen auferweckt und ihnen einen Hunger beschert, der unbefriedigt ist. Und als die Nationen fallen, wird Walter dazu gedrängt, das Kommando über das kühnste Schiff zu übernehmen, das den Himmel erreicht hat: die HMS Demeter, die letzte fliegende Bastion auf der Suche nach einem Geheimnis, das jenseits der Wolken, jenseits der Zeit... jenseits der Vernunft verborgen ist. Im Norden, wo der Schnee nie schmilzt, widersteht Colonel William Macfair dem Unmöglichen. Sein Stahl reicht kaum aus, um dem zu begegnen, was im Dunkeln liegt. Aber er ist nicht allein in seinem Kampf: Er wird von Jonah Fox begleitet, einem Jäger ohne Heimat oder Ruhe, dessen Narben von Rache sprechen und dessen Vergangenheit in Stücke zu brechen droht, wenn die Zukunft der Menschheit zu brennen beginnt. Und während die Pest die Grundlagen des Imperiums an den vergessenen Rändern der Welt korrumpiert, schwingen die Kriegstrommeln zum letzten Mal mit. Aber Aqueron ist nicht nur ein Waffenkrieg. Es ist ein Urteil der Seelen. Und im Schatten jeder Ruine, zwischen Asche und Blitz, wächst eine unmögliche Liebe, zerbrechlich wie ein Licht mitten in der Bandage. Denn selbst in den dunkelsten Ecken der Hoffnungslosigkeit ist ein funke ... wenn nur zu sterben. Für diese Reise gibt es keine Karten. Es gibt keine Erlösung ohne Opfer. Und vielleicht, nur vielleicht, hat Walter Stewart mehr in seinen Händen als das Schicksal der Lebenden. Vielleicht gibt es noch einen Schlüssel, um die Brecha zu schließen ... oder sie zu öffnen. Die Dunkelheit kommt. Der Tod erinnert sich. Und das Ende hat bereits begonnen.
